Fotograf: Tobias Kochwww.tobiaskoch.netIn der CDU hat sich eine Arbeitsgruppe Christenverfolgung konstitutiert. Sie ist Teil des Bundesfachausschusses Außen-, Sicherheits-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik der Partei. Den Vorsitz der Arbeitsgruppe übernahm auf Bitten des CDU-Generalsekretärs Peter Tauber die ehemalige Bundestagsabgeordnete Ute Granold (Klein-Winternheim bei Mainz). Dem 25-köpfigen Gremium gehören Vertreter der Bundes-CDU, der Landesverbände und Experten an. Es soll über die Lage von bedrängten und verfolgten Christen informieren. Anlässlich der konstituierenden Sitzung erklärte Granold: „Für die CDU steht die Würde eines jeden einzelnen Menschen im Mittelpunkt. Die Religionsfreiheit ist ein zentrales Menschenrecht, für das wir in der ganzen Welt eintreten. Christen sind die weltweit größte verfolgte Religion. Darauf müssen wir unser besonderes Augenmerk richten.“ Granold hatte 2010 den Stephanuskreis für Religionsfreiheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gegründet, der sich insbesondere mit der Lage verfolgter Christen befasst. Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe wurde der Bundestagsabgeordnete Volkmar Klein (Burbach bei Siegen). Er ist auch Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU in Nordrhein-Westfalen.

(idea/21.05.2015)