Portrait

Volkmar Ortmann (EBKW)

Eine verstärkte Zusammenarbeit bis zu einer möglichen Vereinigung prüfen der Evangelische Bund Kurhessen-Waldeck (EBKW) und der Evangelische Bund Hessen-Nassau (EBHN). Bereits im vergangenen Jahr haben die Mitglieder beider Landesverbände auf den Mitgliederversammlungen ihre Vorstände beauftragt, ergebnisoffen mit dem jeweiligen Partner über eine engere Zusammenarbeit bis zur Vereinigung zu verhandeln. Sollte es zu einem Zusammenschluss kommen, könnte dieser bis Mitte 2015 wirksam werden. Die Vorstände halten ihre Mitglieder über den Prozess auf dem Laufendenden.

„Die Türen stehen für uns offen“ beschrieb Volkmar Ortmann die Ausgangslage beim Johannesempfang des Evangelischen Bundes Hessen-Nassau am 24. Juni 2014 in Bensheim.

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Matthias Ullrich (EBHN)

Der Vorsitzende des Evangelischen Bundes in Kurhessen-Waldeck zählte die bisherigen gemeinsamen Projekte und Tagungen auf, aber „wir sind als Landesverband zu klein um das Rad groß zu drehen“. Schon jetzt würden zwischen beiden hessischen Kirchen viele Projekte zusammenlaufen. „In einer möglichen Vereinigung spiegelt sich das wieder, was wir seit Jahren schon praktizieren“, erwiderte Matthias Ullrich der Vorsitzende des hessen-nassauischen Landesverbandes. Gern komme er der von der Mitgliederversammlung ausgesprochenen Aufgabe nach, in konkrete Gespräche einzutreten.

Im vergangenen Jahr hatte der kurhessische Vorstand ein engeres Zusammengehen mit den Hessen-Nassauern angeregt. Nach mehreren Treffen der Vorstände und einer Klausurtagung im Kloster Engelthal im Mai 2014 stimmt nun der hessen-nassauischen Vorstand mit seinen Mitgliedern die Möglichkeit ab, auf eine Vereinigung zuzugehen.