Mitgliederversammlung im koptischen Kloster

Bischof Damian erklärt die koptische Taufe

Am Dienstag, den 6. März, trafen sich die Mitglieder des Evangelischen Bundes Hannover zur Ihrer jährlichen Mitgliederversammlung im Koptisch-Orthodoxen Kloster der Hl. Jungfrau Maria und des Hl. Mauritius in Höxter-Brenkhausen. Sie wurden dort sehr herzlich von Seiner Exzellenz Bischof Anba Damian begrüßt, der in die Geschichte der koptischen Kirche einführte und sachkundig Kirche und Taufkapelle erklärte.

Weitere Teile des Klosters wurden den Mitgliedern des EB Hannover vom Künstler Gunter Schmidt-Riedig gezeigt, der auch einige seiner eindrucksvollen Holzskulpturen vorstellte.

Gunter Schmidt-Riedig vor seinem Werk „Die Seligpreisungen“

Auf der Mitgliederversmmlung wurde eine neue Satzung beraten und verabschiedet. Daneben berichtete der Vorstand aus seiner Arbeit und Schatzmeister und Rechnungsprüfer legten Rechenschaft über die Finanzen ab.

Die orientalische Gastfreundschaft beeindruckte die Mitglieder des EB auch bei den Mahlzeiten: Die üppige Begrüßung und das veritable ägyptische Festmahl zum Mittagessen machten aus einer eher trockenen Mitgliederversammlung eine kleine Sinnenreise in den Orient.

 

Mittagessen im koptischen Kloster


Gelingende Ökumene braucht gründliche Theologie:
Der Albert-Pellens-Preis

Am 23. September wurden in Hannover die Albert-Pellens-Preise 2017 für den theologischen Nachwuchs verliehen. Lisa Lambers aus Osnabrück und Mathias Hartewieg aus Göttingen wurden für ihre Arbeiten ausgezeichnet (ein ausführlicher Bericht hier).

Der Abgabeschluss für den Albert-Pellens-Preis 2018 war am 31. Januar 2018 (Näheres hier).


Der Vorstand besucht das Bonifatiuswerk in Paderborn

Anläßlich einer Klausurtagung in Paderborn besuchte der Vorstand das Bonifatiuswerk, um die Diaspora-Arbeit der katholischen Kirche kennenzulernen. Wir wurden dort sehr gastfreundlich von Niklas Wagner aus dem Bereich „Missionarische und diakonische Pastoral“ empfangen und kompetent und unterhaltsam in die Arbeit des Bonifatiuswerkes eingeführt.

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben.
Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum. (von der Webseite des Bonifatiuswerks)

 

Der Vorstand zusammen mit Niklas Wagner vom Bonifatiuswerk in Paderborn.

 


Predigthilfe zum Sonntag Invokavit

Der EB Hannover hat in Zusammenarbeit mit dem Haus Kirchlicher Dienste in Hannover eine Gottesdiensthilfe für den diesjährigen Diasporasonntag erstellt. Sie trägt den Titel „Wüste und Garten“ und enthält Materialien zum diesjährigen Predigttext, eine Bildmeditation sowie Gottesdienstelemente, die aus der deutschen evangelischen Gemeinde in Kairo stammen. Die Arbeitshilfe ist online auf der Webseite des HKD abrufbar.

Wüste und GartenIm Leben ist es nicht immer eindeutig, an welchem Ort ich mich gerade befinde. Bin ich im Garten, umgeben von sprudelnden Wasserquellen? Oder stehe ich in einem trockenen, lebensfeindlichen Gebiet? Liegt die Diaspora in der Wüste? Leben Christen und Christinnen in Mehrheitssituationen in einem grünenden Garten? Unsere Diasporaarbeit kann dort helfen, wo erschwerte Bedingungen herrschen. Sie kann helfen, Neues wachsen zu lassen. Dabei ist der Kontakt in die Partnergemeinden in keinem Fall ein einseitiges „Bewässern“ der Wüste. Denn dort, wo etwas aufblüht, duften die Blumen für alle! Oftmals entwickeln gerade Gemeinden in Diasporagebieten neue Ansätze für ihre Gemeindearbeit, die auch uns in unserer kirchlichen Situation bereichern können. Es lohnt sich also, in und mit der eigenen Gemeinde über den Tellerrand zu schauen. (Aus dem Vorwort)

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Ansprechpartner

Ulrich Noetzel
Geschäftsführer des Evangelischen Bundes Hannover

Telefon

05251.6880727