Ein Diasporawerk der Hannoverschen Landeskirche

Der Evangelische Bund Hannover ist eines der Diasporawerke der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers zusammen mit dem Martin-Luther-Bund und dem Gustav-Adolf-Werk.

Als Diasporawerk fördern wir sowohl evangelische Gemeinden in Diasporagebieten unserer eigenen Landeskirche als auch evangelische Gemeinden und kirchliche Sozialprojekte in anderen Ländern.

Die landeskirchliche Kollekte am Sonntag „Invokavit“ (1. Sonntag der Passionszeit) ist jeweils für diese Arbeit bestimmt und wird unter den drei Diasporawerken aufgeteilt. Im Wechsel bereiten die Diasporawerke für diesen Sonntag eine Predigthilfe vor (siehe unten).

Im Ausland haben wir in den letzten Jahren unter anderem gefördert:

– die Suppenküche / Sozialstation in Klaipeda (Litauen),

– die unabhängigen evangelisch-lutherischen Gemeinden in Aizpute/Hasenpoth in Lettland,

– ein Projekt der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Kairo zum Reformationsjubiläum (siehe Bild rechts und weitere Informationen unter „Veranstaltungen“) und

– das Evangelische Diakoniezentrum in Mediasch/Rumänien.

 

In der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers unterstützen wir zum Beispiel Konfirmandenfreizeiten von Gemeinden in Diasporasituationen.

 


Predigthilfe zum Sonntag „Invokavit“ 2017

Der EB Hannover hat in Zusammenarbeit mit dem Haus Kirchlicher Dienste in Hannover eine Gottesdiensthilfe für den diesjährigen Diasporasonntag erstellt. Sie trägt den Titel „Wüste und Garten“ und enthält Materialien zum diesjährigen Predigttext, eine Bildmeditation sowie Gottesdienstelemente, die aus der deutschen evangelischen Gemeinde in Kairo stammen. Die Arbeitshilfe ist online auf der Webseite des HKD abrufbar.

 

Wüste und Garten

Im Leben ist es nicht immer eindeutig, an welchem Ort ich mich gerade befinde. Bin ich im Garten, umgeben von sprudelnden Wasserquellen? Oder stehe ich in einem trockenen, lebensfeindlichen Gebiet? Liegt die Diaspora in der Wüste? Leben Christen und Christinnen in Mehrheitssituationen in einem grünenden Garten? Unsere Diasporaarbeit kann dort helfen, wo erschwerte Bedingungen herrschen. Sie kann helfen, Neues wachsen zu lassen. Dabei ist der Kontakt in die Partnergemeinden in keinem Fall ein einseitiges „Bewässern“ der Wüste. Denn dort, wo etwas aufblüht, duften die Blumen für alle! Oftmals entwickeln gerade Gemeinden in Diasporagebieten neue Ansätze für ihre Gemeindearbeit, die auch uns in unserer kirchlichen Situation bereichern können. Es lohnt sich also, in und mit der eigenen Gemeinde über den Tellerrand zu schauen. (Aus dem Vorwort)

Ansprechpartner

Ulrich Noetzel
Geschäftsführer des Evangelischen Bundes Hannover

Telefon

05251.6880727