Samstag, 21. Oktober 2017

Veranstalter

EB Württemberg

Uhrzeit

10.00 Uhr

Teilnahmegebühr

15 Euro

Beschreibung

Die letzte unserer Exkursionen verbindet noch einmal auf besondere Weise den Blick auf Reformation und Ökumene. Als Gastgeberin der Reichstage war Augsburg Schauplatz wichtiger Stationen der „großen“ Reformationsgeschichte – vom Verhör Martin Luthers durch Kardinal Cajetan 1518 über die Verlesung des Augsburger Bekenntnisses vor dem Kaiser 1530 bis hin zum Religionsfrieden 1555. Mit ihrer eigenen Reformationsgeschichte bietet die schwäbische Reichsstadt zudem ein herausragendes Beispiel religiöser Vielstimmigkeit: Zum einen lebte in Augsburg eine große Täufergemeinde, die von bedeutenden Persönlichkeiten der Täuferbewegung geprägt war. Zum anderen ist Augsburg eine der vier Reichsstädte, die das Miteinander von Protestanten und Katholiken mehrere Jahrhunderte lang „paritätisch“ regelten. So waren alle städtischen Ämter paritätisch mit Vertretern beider Konfessionen zu besetzen – und Kirchen wurden zu Doppelkirchen.

Ansprechpartnerin

Dr. Susanne Schenk
Evangelisch-Theologisches Seminar der Universität Tübingen

Telefon

07071-2972887