Logo ökumenischer Pilgerweg für KlimagerechtigkeitUnter dem Motto „Geht doch!“  startet am 13. September der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit von Flensburg über Trier nach Paris. Dort beginnt am 30. November die UN-Klimakonferenz. Interessierte können sich ab sofort zum Pilgerweg anmelden, wie die EKD und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in Hannover und Bonn für ein Bündnis aus Landeskirchen, Diözesen, christlichen Entwicklungsdiensten, Missionswerken und Verbänden mitteilten. Auch das Mitgehen von Teilabschnitten sei möglich.
„Klimaschutz und globale Gerechtigkeit gehören eng zusammen“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm als einer der Schirmherren. „Unser Glaube gibt uns Kraft, uns für beides einzusetzen – dies wird der Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit deutlich machen“, so der bayerische Landesbischof. Weiter übernehmen die Schirmherrschaft ZdK-Vizepräsidentin Karin Kortmann, die westfälische  Präses Annette Kurschus und der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, der auch Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz ist. Orte wie eine Klimakommune am Pilgerweg sollen Handlungsoptionen aufzeigen. Sie erzeugt ein Vielfaches ihres Strombedarfs aus Wind, Sonne und Biomasse. Aber auch „Schmerzpunkte“ wie etwa ein Kohlekraftwerk sollen auf dem Weg sichtbar werden. „Die Spirale des Wachstums geht auf Kosten der Natur und der Menschen“, mahnte Kurschus. Das Bündnis von Kirchen und Hilfswerken wolle vor der Pariser Konferenz auf die globale Dimension des Klimawandels aufmerksam machen, die Diskussion um Gerechtigkeitsfragen voranbringen und ein sichtbares Zeichen für ein gerechtes neues Abkommen setzen.