Gury Schneider-Ludorff, Kirchenhistorikerin an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau und Präsidentin des Evangelischen Bundes, war Ende Oktober 2014 zu Vorträgen und Begegnungen in Süd-Korea unterwegs. Schneider-Ludorff hielt Vorlesungen zu neueren Ansätzen der Lutherforschung im 20. Jahrhundert an der Luther University of Yongin-Shi und an der mit etwa 20.000 Studentinnen weltweit größten Frauen-Universität, der EWHA Womens Universität in Seoul.

Von der Lutherischen Kirche in Korea als erste Frau im Rahmen des seit 1999 alle zwei Jahre stattfindenden „Großen Luther-Vortrages“ eingeladen, referierte sie zum Thema „God’s Gift and Human Gifts. The change in the understanding of giving, donating and endowments during the Reformation period“ und hielt vor der Pfarrerschaft einen Vortrag zu „The educational impulses of Luther and Melanchthon and their relevance for today“. Angekündigt wurde sie – stets mit koreanischen Schriftzeichen – als Präsidentin des Evangelischen Bundes.