Die diesjährige Tagung mit ihrem spannenden Programm wurde weitgehend von einer Gruppe Studierender geplant, die 2020 an der Premiere des Jungen Forums Freikirchen teilgenommen hatten.

Wir freuen uns besonders über die Beteiligung der hochkarätigen Referent*innen:
Dazu gehören u.a. die ev.-methodistische Kirchengeschichtlerin Prof. Dr. Ulrike Schuler und der baptistische Praktische Theologe Prof. Dr. Volker Spangenberg von den Theologischen Hochschulen in Reutlingen bzw. Elstal, der Lutheraner Prof. Dr. Kenneth Appold, der am Princeton Theological Seminary Kirchengeschichte und Ökumenik lehrt, und die Leiterin des Referates „Theologische Aus-, Fort- und Weiterbildung“ im Landeskirchenamt der unierten Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Regina Sommer.

Zum Auftakt der Tagung wird Lukas Link, Mitglied der Vorbereitungs-AG, einen kurzen Überblick über verschiedene Möglichkeiten theologischer und pastoraler (Grund-)Ausbildung im freikirchlichen Bereich im deutschsprachigen Raum (unter Berücksichtigung von Fernstudiengängen, Colleges, Jüngerschaftsschulen etc.) geben.

Im Fokus stehen dann:

  • Akademisierungsprozesse freikirchlicher Ausbildungsstätten
  • Wie funktioniert der universitäre theologische Diskurs, wenn Konfessionalität eine andere Rolle als in deutschen theologischen Fakultäten spielt?
  • Wo findet die Praxis des Glaubens (Frömmigkeit / Spiritualität) Raum in theologischer Ausbildung und wo muss sie Raum finden?
  • Religion als Beruf , Pfarrer*innen-Ausbildung in den evangelischen Landeskirchen.

Die vier Arbeitsgruppen am Samstagnachmittag werden von Student*innen geleitet und von Professor*innen begleitet und beschäftigen sich mit den Themen:

  • Studiengang Freikirchliche Theologie?
  • Konfessionsklausel – Die Bedeutung konfessioneller Standpunkte in der wissenschaftlichen Ausbildung
  • Theologiestudium im 21. Jh. – Probleme & Perspektiven
  • Theorie und Praxis im Theologiestudium

Sie möchten mehr erfahren zum Tagungsprogramm? Gerne finden Sie hier weitere Informationen zur Organisation und Anmeldung.
Unser Plakat steht für Sie zum Download bereit und darf gerne weitergereicht werden.

Sie möchten sich über die Premiere der Jahrestagung 2020 informieren? Lesen Sie hier den Bericht aus dem vergangenen Jahr. 

Sie möchten mehr erfahren über das Junge Forum Freikirchen (JFF)?

Was ist das Junge Forum Freikirchen (JFF)?
Es handelt sich um ein deutschsprachiges Netzwerk von Studierenden und jungen Wissenschaftler*innen des Konfessionskundlichen Instituts (KI) Bensheim, die

  • ein besonderes Interesse an den Freikirchen haben und
  • über Grundkenntnisse im Bereich der diesbezüglichen Konfessionskunde verfügen.

Die Teilnehmer*innen kommen zumeist aus der Theologie, aber auch aus Religions- und Musikwissenschaft und weiteren Disziplinen.

Was sind die Ziele des JFF? 

  • Interesse an Glauben und Leben der verschiedenen Freikirchen zu fördern
  • theologisches Wissen über sie zu vertiefen und
  • Erfahrungsaustausch zwischen landes- und freikirchlichen sowie weiteren Theolog*innen zu ermöglichen.

Es ist eine Plattform zur Weiterbildung und Vernetzung. Dies geschieht vorrangig, aber nicht ausschließlich im Rahmen der Jahrestagungen.

Das Junge Forum Freikirchen ist ein Projekt des Referats Freikirchen im Konfessionskundlichen Institut (KI) des Evangelischen Bundes Bensheim, gefördert von der Stiftung Bekennen und Versöhnen des Evangelischen Bundes.

Die Tagungen des Jungen Forums Freikirchen werden jeweils von einer auf der vorigen Tagung bestimmten Moderator*innengruppe in Zusammenarbeit mit dem Freikirchenreferenten des KI organisiert.

TN

Ansprechpartner

Pfr. Dr. Lothar Triebel
Referat Freikirchen

Telefon

06251.8433.22