Ministerin von der Leyen und Militärbischof Rink im Gespräch (Foto: Kirchenamt für die Bundeswehr, Walter Linkmann)

Ministerin von der Leyen und Militärbischof Rink im Gespräch (Foto: Kirchenamt für die Bundeswehr, Walter Linkmann)

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat bei einem Besuch des Evangelischen Kirchenamts für die Bundeswehr die Bedeutung der Militärseelsorge für die Bundeswehr unterstrichen. Dabei tauschte sie sich mit dem evangelischen Militärbischof Sigurd Rink, Militärgeneraldekan Matthias Heimer sowie Mitarbeitern des Kirchenamtes in Berlin aus, wie das Ministerium mitteilte.

Vor allem beim Besuch von Einsatzregionen der Streitkräfte in aller Welt falle ihr immer wieder auf, dass die Militärseelsorge etwas auffange, sagte von der Leyen. Worte und Rituale seien für die Soldaten etwas ganz Wichtiges. Sie selbst habe dabei erfahren, wie gut es tue, Dinge abgeben zu können an etwas Größeres. Als sehr hilfreich für die Politik bezeichnete es die Ministerin, bei der Frage der Waffenlieferungen in den Irak auf die Stimme der Kirche zu hören und bestärkt zu werden. Ihre Ansprache an die Mitarbeiter des Kirchenamtes beendete die Christdemokratin mit dem Bibelwort: «Alles ist möglich dem, der glaubt» (Markus 9,23).

Das Kirchenamt für die Bundeswehr in Berlin ist die zentrale Verwaltungsbehörde der Evangelischen Militärseelsorge. Geleitet sind die Behörde von Militärgeneraldekan Heimer. An der Spitze der evangelischen Militärseelsorge steht seit Sommer 2014 Militärbischof Rink, stellvertretender Präsident des Evangelischen Bundes.

epd rc jup