2024 findet unsere Studientagung vom 3. bis 5. Oktober in Koblenz statt.

Was Sie erwarten wird?
Drei Tage mit einem abwechslungsreichen Programm, interessanten Gesprächspartnern, aktivem Mittun der Teilnehmenden und viel Networking über die eigene Landeskirche hinaus.
Vertreter:innen unterschiedlicher christlicher Konfessionen werden den Stand der Verhältnisbestimmung aus katholischer, orthodoxer, anglikanischer, baptistischer, adventistischer und methodistischer Sicht darstellen.
Es wird um das Land Israel und die jüdisch-christlichen Beziehungen, die Frage nach der Judenmission, dem Vorhandensein von antijüdischen Stereotypen und der Frage nach dem Umgang mit judenfeindlichen Objekten in und an Kirchen gehen.

Warum genau dieses Thema?
Mit dem rheinischen Synodalbeschluss aus dem Jahr 1980 wurde eine Neubestimmung des Verhältnisses zwischen Evangelischer Kirche und Judentum formuliert. Die Schuld aus der Zeit des Nationalsozialismus wurde deutlich benannt. In vielen evangelischen Kirchen wurde dieser Impuls aufgenommen und die Beziehung zum Judentum geklärt.
Gerade die Diskussionen um die Documenta, die Abschlussfeier der Berlinale, aber auch in Hinblick auf die Versammlung des Weltkirchenrats in Karlsruhe zeigen, dass nach wie vor judenfeindliche Haltungen und Vorstellungen in Gesellschaft und Kirche zu finden sind. Aus dieser Perspektive ist die Besinnung auf die Positionierung der christlichen Konfessionen zum Judentum relevant. Zwar hat die Evangelische Kirche in dieser Hinsicht viele weitreichende Schritte gemacht, ist auch immer noch auf dem Weg.

Ziel ist miteinander über die verschiedenen Sichtweisen – auch mit Vertreter:innen des Judentums – ins Gespräch zu kommen.
Die Tagung bietet eine Standortbestimmung in diesem Feld der Beziehungen zwischen Judentum und den christlichen Konfessionen. Neben den Vorträgen zu den einzelnen Konfessionen sind Workshops vorgesehen, die auf einzelne, problematische Themen eingehen wollen.

Gerne geben wir Ihnen heute bereits einen kleinen Einblick in den aktuellen Planungsstand:

Donnerstag, 3. Oktober 2024
Eröffnungsgottesdienst u.a. mit Präses Dr. Thorsten Latzel (EKiR)
Im Anschluss folgt der öffentliche Vortrag “Religionen begegnen einander” und die Lesung “Warum habt ihr geschwiegen? Die Kirche vor der Judenfrage im Nationalsozialismus”

Freitag, 4. Oktober 2024
Bibelarbeit 
Zwei Panels unter Beteiligung namhafter Gäste aus sechs verschiedenen Konfessionen

Samstag, 5. Oktober 2024
Nach einer Bibelarbeit starten wir mit Ihnen in den Workshop-Tag mit zwei Runden und insgesamt vier Themen, z.B. “Land Israel und jüdisch-christliche Beziehungen”.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Sie möchten weitere Informationen?
Dann melden Sie sich gerne bei uns. Wir freuen uns auf Sie.

TN

Ansprechpartnerin

Frau Tanja Noé
Geschäftsstelle

Telefon

06251.8433.13