„Wer möchte, dass Kirche so bleibt, wie sie ist, möchte nicht, dass Kirche bleibt.“
Dieser vielgehörte Spruch löst immer wieder Diskussionen, Verunsicherung und Fragen aus. Manche wollen vor allem die Tradition bewahren und sich auf
Altbewährtes verlassen, andere möchten das ganze System am liebsten komplett umkrempeln, damit Kirche auch noch in Zukunft Bestand hat. Doch klar ist dabei vor allem eines:
Kirche muss sich in einer säkularen, pluralen und durch Veränderungen geprägten Gesellschaft für ebendiese Zukunft behaupten.
Und das ist nicht einfach.

Doch wie sieht die Zukunft aus?
Abschied von der Volkskirche, viele neue Angebote, eine ganz neue Ausrichtung des Pfarrberufs sind nur einige Dinge, die diskutiert werden. Das Selbstverständnis der evangelischen Kirche zwischen Tradition und Moderne und ihre Rolle in der Gesellschaft scheinen dabei große Fragen zu sein. Junge Menschen haben sich in dieser Ausgabe der Evangelischen Orientierung auf die Suche nach Antworten begeben.
Verschiedene Aspekte der Diskussion wurden erstmalig von einer „Jungen Redaktion“ beleuchtet. Dabei geht es unter anderem um die Themen Spiritualität, Kirche für junge Erwachsene und das Pfarrbild der Zukunft. Wir wollen deutlich machen, dass es nicht nur um Verunsicherung oder verpasste Gelegenheiten geht, sondern auch, um sich bietende Chancen. Es besteht nicht nur die Pflicht zur Veränderung, sondern auch die Möglichkeit zum Ausprobieren. Und noch vieles mehr.

Viel Spaß beim Lesen unserer besonderen Frühlingsausgabe des thEO-Redaktionsteams.

TN