MEET me. geht heute in die letzte Runde. Denn morgen beginnt unsere dreitätige Studientagung, “Die Zukunft des Sozialen. Weltweit, in Europa und Deutschland.”, dieses Mal in Berlin.
Viele Repräsentant:innen humanitärer, kirchlicher und diakonischer Hilfe haben wir in den letzten Wochen vorgestellt.
Den Abschluss unserer Reihe übernimmt Dr. Mario Fischer, neuer Leiter unseres Konfessionskundlichen Instituts. Er ist am Samstag mit seiner Keynote “Die Kirchen und die Zukunft des Sozialen in Europa. Ein Landkarte” dabei.
Unsere Vorstellung vom Sozialstaat und der Mitwirkung von staatlichen und anderen sozialen Akteuren ist vielen Ländern fremd. Mal wird erwartet, dass allein der Staat sich um die Wohlfahrtspflege kümmert, mal, dass der Staat sich möglichst raushält. Dementsprechend haben die Kirchen eine unterschiedliche Rolle im Sozialgefüge. Spannend wird es, wenn Kirchen und Wohlfahrtsverbände in Lücken einspringen, wo der Staat versagt.
Mit seinem Beitrag hofft Mario Fischer den Horizont über die innerdeutschen Diskussionen zur Zukunft des Sozialen auf eine europäische Sichtweise weiten zu können. Einerseits zeigt dies, wie der Sozialstaat auch anders gedacht werden könnte und andererseits, wie abhängig wir international voneinander sind.
Wir freuen uns auf mehr in der Sophienkirche am kommenden Samstag, 3. Oktober 2026.
TN
