Kirchliche Vertreter aus Russland und der Ukraine auf einem Podium: Anton Tikhomirov, stellvertretender Erzbischof der Evangelischen Lutherischen Kirche Russlands (2.v.l.), und Oleksander Gross, Präsident der Synode der Deutschen Evangelischen Kirche in der Ukraine (3.v.l.)

Dominik Koy, Publizistik-Referent unseres Konfessionskundlichen Instituts, war für uns bei der 9. Vollversammlung der GEKE in Sibiu/Hermannstadt dabei und wir haben täglich auf unseren Social Media Kanälen dazu berichtet. Die tägliche Berichterstattung vor und hinter den Kulissen war ein Experiment und wir nehmen aufgrund der unglaublichen Resonanz war, dass es gelungen ist.
Danke Dominik, dass du dich darauf eingelassen und uns unterstützt hast.

Themen der Zusammenkunft waren u.a. Migration, der Umgang der Kirchen mit dem Krieg in der Ukraine, der interreligiöse Dialog in Zeiten des Nah-Ost-Konflikts und das Demokratieverständnis.
Im Fokus der Vollversammlung stand sicherlich das Paper „Gender – Sexuality – Marriage – Family“. Aufgrund dieses Papers haben die reformierten Kirchen Ungarns ihre Delegierten nicht nach Sibiu geschickt. Sie waren deshalb nur noch durch einen „Beobachter“ auf der Vollversammlung anwesend.

Den Höhepunkt in Sibiu bildete die Zusammenkunft der beiden kirchlichen Vertreter aus Russland und der Ukraine auf dem Podium. Anton Tikhomirov, stellvertretender Erzbischof der Evangelischen Lutherischen Kirche Russlands, und Oleksander Gross, Präsident der Synode der Deutschen Evangelischen Kirche in der Ukraine, fanden sehr klare und emotionale Worte und es war beeindruckend dem Gespräch zu folgen. Während Oleksander Gross die Situation in der Ukraine schilderte „Wir haben gelernt mit dem Krieg zu leben. Jeder Tag kann der letzte sein.“ Machte Anton Tikhomirov deutlich, dass es nur ein Ziel geben kann. „Das Wichtigste ist für uns: Wir beten für den Frieden. Der Frieden soll kommen.“
Die Worte des russischen Vertreters verströmen Hoffnung, die wir alle so sehr brauchen.

Rita Famos, die neu gewählte GEKE Präsidentin, fasst die Schwerpunkt für die nächsten sechs Jahre wie folgt zusammen: Frage nach dem Menschenbild mit den zunehmenden Möglichkeiten künstlicher Intelligenz und der bioethischen Aspekte aus evangelischer Sicht, Konfessionalität in einer postkonfessionellen Welt, Fortsetzung der Gespräche mit der baptistischen, katholischen und anglikanischen Kirche, sowie Migration, Friedensethik und Theologie des Wandels.

Auch aus dem Umfeld des Evangelischen Bundes werden künftig zwei Vertreterinnen im Rat der GEKE vertreten sein.
Wir gratulieren Ulrike Scherf, Kuratoriumsmitglied unseres Konfessionskundlichen Instituts, zur Wahl in den Rat der GEKE und Dr. Suanne Schenk, Vorstandsmitglied unseres Landesverbandes Württemberg, als stellvertretendes Mitglied.

2024-08-28 GEKE

9. Vollversammlung der GEKE in Sibiu/Hermannstadt

2024-08-28 GEKE Mario Fischer

Dr. Mario Fischer, Generalsekretär GEKE, und Dominik Koy, Publizistik-Referent unseres Konfessionskundlichen Instituts

2024-08-30 GEKE Podium

Kirchliche Vertreter aus Russland und der Ukraine auf einem Podium: Anton Tikhomirov, stellvertretender Erzbischof der Evangelischen Lutherischen Kirche Russlands (2.v.l.), und Oleksander Gross, Präsident der Synode der Deutschen Evangelischen Kirche in der Ukraine (3.v.l.)

2024-08-30 GEKE Pressekonferenz 2

Pressekonferenz mit Oleksander Gross, Präsident der Synode der Deutschen Evangelischen Kirche in der Ukraine, und Anton Tikhomirov, stellvertretender Erzbischof der Evangelischen lutherischen Kirche Russlands

9. Vollversammlung der GEKE: Ulrike Scherf

Gratulation an Ulrike Scherf (Kuratoriumsmitglied unseres Konfessionskundlichen Instituts) zur Wahl in den Rat der GEKE

9. Vollversammlung GEKE: Susanne Schenk

Gratulation an Dr. Susanne Schenk (Vorstandsmitglied unseres Landesverbandes Württemberg) zur Wahl als stellvertretendes Ratsmitglied der GEKE

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2024-08-30 GEKE Pressecenter

Behind the scenes: Pressecenter der GEKE

2024-08-30 GEKE Dolmetscherkabine 2

Behind the scenes: Dolmetscherkabine

2024-08-30 GEKE Pause

Networking in Sibiu/Hermannstadt

TN

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Frau Tanja Noé
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