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Zum 1. Januar 2024 wurden alle staatlichen Institutionen der international nicht-anerkannten Autonomen Republik Berg-Karabach aufgelöst. Nach der Kapitulation infolge der militärischen Auseinandersetzung mit Aserbaidschan im letzten Jahr haben über 100.000 Armenier und Armenierinnen das Land verlassen. Zurückgeblieben sind auch Kulturdenkmäler, die von der jahrtausendelangen Kulturgeschichte der Armenier vor Ort zeugen.

Das Orthodoxiereferat unseres Konfessionskundlichen Instituts hat bereits 2021 an der Organisation einer online stattfindenden Fachtagung zur Frage der armenischen Kulturgüter und deren Schutz in Berg-Karabach mitgewirkt.
Im Juli 2022 fand – ebenfalls unter Beteiligung unserer Orthodoxiereferentin Dr. Dagmar Heller – eine internationale und interdisziplinäre wissenschaftliche Tagung zum Thema in Armenien statt. Die Vorträge und Ergebnisse dieser Tagung sind jetzt in einem Buch auf Deutsch, Armenisch und Englisch erschienen.
Dazu findet auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) und der Konrad-Adenauer-Stiftung am 6. März 2024 in Berlin eine Buchpräsentation mit anschließenden Impulsbeiträgen zur Diskussion statt. Auch eine Zoom-Teilnahme ist möglich.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Bei Interesse freuen wir uns über Ihre Anmeldung zur Veranstaltung.

DH/TN

Ansprechpartnerin

Pfarrerin Dr. Dagmar Heller
Leiterin des Konfessionskundlichen Instituts, Referentin Orthodoxie

Telefon

06251.8433.19