Frankfurt a.M./Bonn (epd). Patriarch Bartholomäus I., Ehrenoberhaupt von 300 Millionen orthodoxen Christen weltweit, wird an diesem Samstag 75 Jahre alt. Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel ist der 270. Nachfolger des Apostels Andreas. Als Dimitrios Archondonis wurde Bartholomäus am 29. Februar 1940 auf der türkischen Insel Imbros geboren. Er studierte in Rom, München und Thessaloniki. 1970…
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Kompromiss im Streit ums Kirchenasyl
Berlin/Hamburg (epd). Im Streit um das Kirchenasyl haben sich Behörden und Kirchenvertreter auf einen Kompromiss verständigt. Die Kirchen sollen die Möglichkeit erhalten, Fälle, die in einem Kirchenasyl münden könnten, künftig noch einmal vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge überprüfen zu lassen. Wie die Kirchen und Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Freitag jeweils mitteilten, ist…
weiterlesen »Prof. Dr. habil. Dr. h.c. Ingetraut Ludolphy gestorben
Verstorben ist die Theologin Ingetraut Ludolphy (* 2.3.1921 in Dresden, + 17. November 2014 in Dresden). Sie war jahrzehntelang in der Arbeitsgemeinschaft Catholica des Evangelischen Bundes in Sachsen engagiert. Ludolphy hatte 1955 in Leipzig das Studium der Theologie abgeschlossen, und gleichzeitig eine Dissertation im Fach Kirchengeschichte vorgelegt.
weiterlesen »Engere Zusammenarbeit geplant
Der Vorstand des Landesverbandes Rheinland möchte die Partnerschaft mit dem Evangelischen Bund Westfalen-Lippe im kommenden Jahr durch gemeinsame Veranstaltungsangebote weiter vertiefen. Durch die Zusammenarbeit sollen Mitgliederwerbung und -bindung sowie die finanzielle Konsolidierung des Vereins weiter vorangetrieben werden.
weiterlesen »Neue Generalsekretärin gewählt
Der Zentralvorstand wählte einstimmig am 24. Februar 2015 Pfarrern Ksenija Auksutat (50) zur neuen Generalsekretärin des Evangelischen Bundes. Sie folgt Pfarrer Dr. Walter Fleischmann-Bisten M.A.(65) nach, der dieses Amt seit 1981 ehrenamtlich inne hatte.
weiterlesen »Regionalgruppe Bergstraße
Mit der Reformation geht die mediale Revolution einher. Künstlerisches Schaffen vermittelt neue Sichten von Gott und Welt. Das gedruckte und so verbreitete Wort nimmt die Christenmenschen in eine persönliche Verantwortung für ihren Glauben. Es geht um Bilder der Reformationszeit und um die Verbreitung der Botschaft durch den Druck. Wir fragen aber auch, welche Bilder findet der Glaube heute und wie wird seine Botschaft in Wort und Bild vermittelt? Es gibt einen Abendvortrag mit anschließender Diskussionsrunde und zwei thematische Exkursionen.
weiterlesen »Zehnte Werkstatt am Präbichl
Die zehnte Werkstatt am Präbichl fand auf Einladung von Bischof Dr. Sigurd Rink, Vizepräsident des Evangelischen Bundes in Bensheim e.V., vom 13. – 17. Februar 2015 in Österreich statt. Die Themen der Theologie und die interdisziplinäre Anbindung der theologischen Forschung standen in diesem Jahr besonders im Mittelpunkt. Ulrike Swoboda, Wien, Claudia Kampmann, Bonn, und Julia Klein, Tübingen stellten ihre Promotionsvorhaben vor.
weiterlesen »Papst kreiert 20 neue Kardinäle
Am 14. Februar 2015 nimmt Papst Franziskus in Rom 20 kirchliche Würdenträger aus allen fünf Kontinenten neu ins Kardinalskollegium auf. Mit den Ernennungen treibt derPapst die Internationalisierung des Gremiums weiter voran. Vier von ihnen stammen aus Staaten, die noch nie zuvor einen Kardinal gestellt haben: Tonga, Myanmar, Panama und den Kapverdischen Inseln.
weiterlesen »Ukraine: Kirchen fordern gerechten Frieden
Der gesamtukrainische Rat der Kirchen und Religionsgemeinschaften fordert im Zusammenhang mit den diplomatischen Bemühungen in Minsk einen “gerechten Frieden” für die Ukraine. Der Rat, dem 18 christliche, muslimische und jüdische Glaubensgemeinschaften angehören, erwähnt Russland nicht ausdrücklich, doch heißt es im Blick auf die pro-russischen Separatisten und ihre Unterstützung, es werde versucht, die Souveränität und Integrität der Ukraine zu zerstören.
weiterlesen »Kirchen in Not
Entsetzen, Scham, Schuld, Verdrängung. Das fühle ich, wenn ich in den Nachrichten und Meldungen das Leid der Christen im Nahen Osten sehe, Zeugenberichte höre, davon lese. Ich bin entsetzt über Misshandlungen, zu denen mir nur das Wort “mittelalterlich” einfällt. Ich schäme mich, wenn ich wieder in einem Gottesdienst sitze, in dem die aufgrund ihres Glaubens verfolgten Brüder und Schwestern nicht einmal in der Fürbitte vorkommen. Leider folgt aus all dem nur zu oft ein Gefühl der Verdrängung. Diese Heft der Evangelischen Orientierung ist darum ein schwacher Versuch, die Tatsachen der Christenverfolgung wieder an mich – und an Sie als Leser und Leserin – herankommen zu lassen.
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